Montag, 29. Juni 2009

Die Partnerschaft

Das gemeinsame Kind verbindet die Partner: Sie fühlen sich mehr zueinander gehörig. Die bisherige Zweierbeziehung ist allerdings auch tief greifenden Veränderungen ausgesetzt. Und nicht nur das: Die Partner müssen jeweils für sich den Übergang zur Elternschaft bewältigen. 

Nach der Geburt des ersten Kindes wandelt sich die Arbeitsteilung in der Familie meist in Richtung einer herkömmlichen Rollenverteilung. Die Mutter muss, zumindest in den ersten Monaten, auf große Teile ihres gewohnten Lebens verzichten; sie muss sich auf die neue Situation erst einstellen. Der Vater übernimmt die Rolle des Versorgers. Die Partnerin ist vielleicht übermüdet und überfordert und hat kein Ohr für seine Probleme. Oder sie hat nur noch das Baby im Kopf und er muss ihre Liebe mit dem Kind teilen.

Die Verantwortung, für die Familie allein zu sorgen, ist für viele Männer belastend. Hinzu kommen oft unterschiedliche Vorstellungen von Erziehung. Jeder Partner bringt aus seiner Herkunftsfamilie Erziehungsmuster mit, die den eigenen Erziehungsstil stark beeinflussen. Unerlässlich ist, sich damit auseinander zu setzen und im Gespräch zu bleiben.

Kinder spüren schnell, ob die Eltern an einem Strang ziehen und nutzen Meinungsverschiedenheiten unter Umständen aus, um die Eltern zu ihren Gunsten auszuspielen.

Kommen weitere Kinder hinzu, freuen sich die meisten Eltern über den Familienzuwachs. Sie sind glücklich darüber, dass sich ihre Familie vergrößert hat. Im Alltag sind sie sehr gefordert und oft erschöpft. Sie sind mit ihrer Partnerschaft eher unzufrieden, da die Erziehung der Kinder viel Zeit in Anspruch nimmt und kaum mehr Zeit für Zweisamkeit bleibt.

Mit dem Schuleintritt beginnt das Kind, sich langsam vom Elternhaus zu lösen. Dadurch entsteht wieder mehr Raum und Zeit für die Eltern, um ihre Partnerschaft zu pflegen.

Nicht selten leidet das sexuelle Verhältnis der Partner durch die Elternschaft. Der zärtliche Umgang miteinander nimmt meist ab. Die ständige Inanspruchnahme durch das Kind kann dazu führen, dass einfach keine Lust aufkommt. Die Partner unternehmen nun weniger zusammen und gehen häufiger alleine aus.

Was Elternpaaren hilft: 

 Miteinander reden: Auch in anstrengenden Zeiten muss es möglich sein, ein offenes Ohr für den anderen zu haben und sich zu besprechen.

Natürlich werden sich viele Themen um das Kind drehen, sprechen Sie aber auch mal über etwas anderes. 

 Sich Zeit füreinander nehmen: Unternehmen Sie etwas nur zu zweit: Ein Kinobesuch oder einfach ein Spaziergang. Vielleicht kann in der Zwischenzeit die Großmutter das Kind versorgen? Übrigens: Auch die Zeit zusammen mit dem Kind kann als Paar genutzt werden.

 Verantwortung teilen: Überlassen Sie nicht einem Elterteil die gesamte Erziehung. Und andersherum: Lassen Sie den anderen Elternteil mit erziehen. Ein Kind hat zwei Eltern.

 Pflegen Sie auch andere Kontakte: Ob Freundschaften, die bestanden haben, bevor Sie ein Kind bekommen haben, oder neue Kontakte zu anderen Familien – ein reger Austausch tut immer gut.

 Lassen Sie sich helfen: Fühlen Sie sich überfordert, bitten Sie Verwandte oder Freunde um Hilfe.

Haben Sie Schwierigkeiten in der Partnerschaft, scheuen Sie sich nicht, eine Ehe- und Familienberatungsstelle aufzusuchen.

Sonntag, 28. Juni 2009

Kinder auch mal machen lassen

Die heutige Erziehung der Kinder hat wirklich sehr nachgelassen. Viele Kinder kennen keine Grenzen mehr, machen den ganzen Tag, was Sie wollen und genießen eine schlechte Erziehung. Auf der anderen Seite gibt es auch viele Eltern, die es mit der Erziehung einfach zu gut meinen. “Es gibt keine Schokolade!” “Hör auf in der Pfütze rumzuspielen - du machst dich ganz schmutzuig!” “Räum deine Spielsachen gleich wieder weg, wenn du fertig bist!” “Geh deine Hände waschen, nach dem du den Hund gestreichelt hast!” “Zieh deine Jacke an, es sind gerade mal 25 Grad draussen, aber es ist windig!” Kein Wunder, dass so manch ein Kind nicht zu bändigen ist! Ständig bekommt es gesagt: “Tu dies nicht, tu das nicht - Finger weg von den Sachen!” Neben den normalen Regeln, wann das Kind ins Bett zu gehen hat, wie lange Fernsehen geschaut werden darf und anderen Wichtigkeiten, ist es manchmal auch nicht verkehrt, Kinder einfach mal machen zu lassen.

Durch selbstständiges Ausprobieren, wird Ihr Kind schon merken, wo es sich weh machen kann und was passieren kann, wenn es eine bestimmte Handlung begeht. So lernt es am schnellsten, weil es die Folgen einer Handlung nachvollziehen und verstehen kann. Natürlich sollten Sie schon aufpassen, dass Ihr Kind nicht wahrlos die Messer aus der Schublade zieht, aber zumindest sollten Sie dem Kind schon in jungen Jahren auch mal zutrauen, alleine in die Küche zu gehen und sich einen Löffel aus dem Schrank zu holen, ohne dass Sie gleich Angst haben müssen, dass es Ihnen die ganzen Schüsseln aus dem Schrank räumt. Und selbst wenn?! Was kann schon dabei rauskommen, außer, dass Sie die Schüssel später wieder einräumen müssen? Das Kind hat seinen Spaß dabei und kann seine Umgebung erkunden. Was kann schon passieren, wenn Sie Ihr Kind, während Sie kochen auf die Arbeitsplatte setzen und es im Spülbecken mit Wasser spielen lassen, ausser, dass Sie später das feuchte Nass wieder aufwischen und Ihr Kind umziehen müssen? Kinder lieben Wasser und haben einen riesen Spaß daran, mit dem Element zu hantieren. Zudem fördert es die Selbständigkeit, die motorische Entwicklung und die Kreativität. Noch ein Plus: Sie können in Ruhe Ihre Essen zubereiten und Ihr Kind fühlt sich integriert, auch wenn es nicht wirklich zum Kochen beiträgt. 

Es gibt mittlerweile auch ganz tolle Kindergärten, die sich auf die Entscheidungsfreiheit der Kinder festlegen. In diesen Kindergärten gibt es keine Gruppen, in der jedes Kind seinen festen Platz hat, sondern Arbeitsgruppen, in denen verschieden Bereiche behandelt werden. So gibt es zum Beispiel ein Atelier, in dem die Kinder Wände bemalen dürfen und verschieden Techniken der Malerei kennenlernen. Der Werkraum bietet eine große Auswahl an verschiedenen Materialien, die man durch hämmern, kleben oder Stecken zusammenbringen und eine “Skulptur” entwerfen kann. Auch das sogenannte Labor öffnet für Kinder das kreative Tor. Dort können Sie mit Wasser und andere ungiftigen Substanzen Experimente machen und sich austoben. Da kann auch schon so manches mal der Raum unter Wasser stehen. Aber in solchen Kindergärten werden solche Aktionen zu Liebe der kindlichen Entwicklung akzeptiert und ausgelebt. Möchte man da nicht gerne wieder Kind sein?

Natürlich brauchen Kinder einen festen Tagesablauf, eine gute Erziehung und Regeln, die es zu befolgen hat, aber man sollte schon darauf achten, sich nicht allzu sehr darauf zu versteifen. Schließlich können Sie sich bestimmt selbst noch an Ihre Kindheit erinnern, in der sie vielleicht einiges ausprobieren wollten, es aber nicht durften. Geben Sie Ihrem Kind zumindest in Ausnahmefällen oder bestimmten Bereichen die Gelegenheit, seine Fähigkeiten kennen zu lernen und auszuleben - eine größere Freude können Sie ihm nicht machen! 

Mama & Papa - Vorbilder für Kinder

Wenn ein Kind das Licht der Welt erblickt, muss man sich das so vorstellen, dass in seinem kleinen Kopf viele kleine sog. Neuronen schwimmen, von denen nur ein paar miteinander verbunden sind. Diese Verbindungen stellen die Dinge dar, die das Kind, während seiner Zeit im Mutterleib schon gelernt hat. Also Atmen, Saugen, die Bewegung von Armen, Beinen, Fingern usw.

Während der darauffolgenden Entwicklungsphasen und der mit einbezogenen Kindererziehung lernt das Kind immer mehr dazu und die Verbindungen finden sich schließlich zu ein Netzwerk zusammen, dass sich nicht mehr so schnell verändern lässt.

Alles, was die kleinen in den nächsten Jahren lernen, fügt sich in das Netzwerk mit ein und verstrickt sich mit anderen bereits aufgefassten Eindrücken. Da Kinder Ihre Eltern stets als Vorbild sehen, schauen Sie sich die Dinge, die sich in Ihrem Kleinen Kopf zu einem Netz zusammen spinnen, von ihnen ab.

Alle Handlungen, Verhaltensweisen und Umgangsweisen mit anderen fassen die Kinder auf und lassen diese Eindrücke in ihre Persönlichkeit mit einfließen. Viele Eltern vergessen das und dabei ist das Schlimmste nicht, wenn man mal bei Rot über die Straße geht.

Handlungen, die für uns Erwachsene mittlerweile schon zum Alltag gehören, wie zum Beispiel Rauchen, Kaugummi-auf-den-Boden-werfen oder Bombardieren anderer Menschen mit Kraftausdrücken von A-Z, verarbeiten die Kleinen in Ihrem Kopf als “neu Gelerntes” zu ihren persönlichen Charakterzügen. 

Donnerstag, 25. Juni 2009

Fit nach der Geburt

So gewinnen Sie Ihre Figur zurück

Babyglück - und Figur zurück! Das sind die beiden drängendsten Wünsche so mancher Mutter. Unsere Meinung: Wunscherfüllung ist gar nicht so schwer...

Beginnt Ihr Tag vielleicht so? Gegen halb acht bringt Ihnen Ihr Kindermädchen das frisch gebadete und gewickelte Baby. Sie begrüßen es mit einem Kuss. Während Ihres geruhsamen Frühstücks erhalten Sie einen Anruf von Ihrem privaten Trainer. Ihn werden Sie gleich im gut sitzenden Sportdress in Ihrem Fitnessroom begrüßen... Äh, nein? Ach so, dann haben wir Sie vielleicht mit einer der neuen äußerst vorzeigbaren Hollywoodmütter verwechselt.

Die werden Ihnen nämlich wahrscheinlich immer als große Vorbilder vor die Nase gesetzt. Scheinbar begeben sich die Damen kurz nach einem Strandurlaub in die Klinik und tauchen dann frisch entbunden auf der nächsten Preisverleihung auf. Wo liegt das Problem? Natürlich bei Ihnen: Denn Sie trauen sich wahrscheinlich noch Wochen nach der Geburt kaum irgendwohin. Sie fühlen sich unförmig, sind überfordert und überdies überzeugt davon, dass Sie nie mehr so aussehen werden wie vor Ihrer Schwangerschaft. 

Verbschieden Sie sich doch als erstes von der Idee, alles im Zeitraffer haben zu müssen. So wie Sie sich einen großen Wunsch möglicherweise erst nach einer Zeit des Sparens erfüllen können, so ist es auch ein längerer Weg, bis Sie mit Ihrer Figur wieder zufrieden sind. Aber in kleinen Schritten vorwärts zu kommen, ist um ein Vielfaches natürlicher und gesünder als die große Show aus Hollywood. Arbeiten Sie sich mit unseren Fitness-Programmen langsam vorwärts. Sagen Sie sich: So leicht lasse ich mich nicht im Stich! Ich gehe mit mir selbst durch Dick & Dünn!

Mittwoch, 24. Juni 2009

Geduld, Einfühlung und Hingabe machen Eltern Werden leichter

Ein neuer Lebensabschnitt beginnt mit dem Kind

Wenn Paare Eltern werden, beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Diese neue Lebenssituation hat zum Beispiel mit Abschiednehmen zu tun - Abschied von der Jugend, der Unbeschwertheit und der Sorglosigkeit. Der amerikanische Psychologe Daniel Stern vergleicht die enormen Umwälzungen, die das Eltern Werden mit sich bringt, sogar mit einer psychischen Geburt. Und die tut eben manchmal auch weh.


Und Strategien wie etwa Durchsetzungsvermögen oder Disziplin, mit denen wir im Berufsleben bislang immer gute Erfolge erzielt hatten, sind mit einem Mal relativ wirkungslos. Ein Baby verlangt anderes von uns: Geduld, Einfühlung, Hingabe. Aber gleichzeitig erdet uns diese Herausforderung. Und sie macht uns sogar gesünder. Eltern konsumieren nachweislich weniger Alkohol und weniger Zigaretten. Und der Körperkontakt mit dem Baby sorgt dafür, dass Glückshormone freigesetzt werden, die auch das Immunsystem stärken.

Schwanger in die Sonne - was muss ich beachten?


Sonnenlicht ist ein Lebenselixier. Und nicht schädlich, wenn man ein paar Dinge beachtet. Antworten auf die häufigsten Fragen rund um Sonne, UV-Strahlung und Lichtschutzfaktor in der Schwangerschaft.

Durch die Hormonumstellung reagiert die Haut nicht nur empfindlicher auf Duft- und andere Inhaltsstoffe, sie neigt auch eher zu Pigmentflecken und rötet sich schneller. Deshalb sind hypoallergene Sonnenschutzmittel (gibt es zum Beispiel von Eucerin oder Vichy) mit hohem UV-Schutz während der Schwangerschaft am besten. 

Ein Hut mit breiter Krempe schützt das Gesicht zusätzlich vor der so genannten Schwangerschaftsmaske, einer Pigmentstörung, die bei rund der Hälfte aller Schwangeren auftritt. Die scharf begrenzten, bräunlichen Verfärbungen breiten sich schmetterlingsförmig über Stirn, Wangen und Oberlippe aus und werden durch die Sonne noch verstärkt (nach der Geburt verschwinden sie meistens wieder). 

Schwangere sollten sich möglichst nicht der direkten Sonne aussetzen, sondern lieber ein schattiges Plätzchen aufsuchen. Das belastet den Kreislauf weniger.

Die Eigenschutzzeit, also die Zeit, in der die Haut ungeschützt der Sonne ausgesetzt werden kann, ohne dass sie mit einer Rötung reagiert, hängt von der Haut-, Augen- und Haarfarbe ab. 

Dabei werden vier Typen unterschieden - vom hellen, keltischen Typ bis hin zum dunklen, südländischen Typ. Faustregel:
- Hellhäutige Typen (rote oder blonde Haare, blaue Augen) können ohne Sonnenschutz fünf bis      zehn Minuten in der Sonne bleiben,
- mittlere Hauttypen (mittelblonde bis braune Haare, blaue, grüne oder graue Augen) zehn bis        15 Minuten,
- dunkle Hauttypen 20 bis 30 Minuten.

Je intensiver und direkter die Sonnenbestrahlung, desto kürzer die Eigenschutzzeit.

Dienstag, 23. Juni 2009

Tagesmutter anstatt Kindergarten

Viele Eltern von kleineren Kindern suchen eine Alternative zum Kindergarten und wenden sich deshalb an eine Tagesmutter. Diese hat die Befähigung, Kinder zu beaufsichtigen und dafür extra eine Schulung absolviert. Mit der Tagesmutter kann man vereinbaren, wann man das Kind abgibt und zu welchem Zeitpunkt es wieder abgeholt wird. In der Regel ist es so, dass die Tagesmutter flexibel reagiert, wenn es etwa Tage in der Woche gibt, an denen das Kind keiner Betreuung bedarf.

Betreuung der Kinder durch eine Tagesmutter

Hier lernt das Kind, mit anderen Kindern zu spielen und auch Kontakt zu fremden Personen aufzubauen. Die Tagesmutter wird also zur unmittelbaren Bezugsperson. Es gibt Tagesmütter, die die Kinder beaufsichtigen, sobald diese mit ihrer Mutter aus dem Krankenhaus entlassen wurden. Die Gruppen, die eine Tagesmutter beaufsichtigt, kann aus zwei Kindern bestehen, sie können jedoch auch an Größen von bis zu fünf Kindern heranreichen. Je nachdem, wie alt die Kinder sind, können die Gruppen größer sein.

Die Tagesmutter - Eine Alternative zum Kindergarten

Die Tagesmutter übernimmt also die Aufgabe einer Erzieherin, versorgt das Kind, beaufsichtigt es und sorgt dafür, dass ihm, in der Zeit, die das Kind bei ihr verbringt, an nichts fehlt. So ist die Tagesmutter eine sinnvolle Ergänzung zum Kindergarten. Wenn die Eltern es beruflich nicht einrichten können, die Kinder vom Kindergarten abzuholen, kann die Tagesmutter auch diese Aufgabe übernehmen. In diesem Fall ist das Kind ebenso versichert, als würde es von den eigenen Eltern abgeholt werden. Eine Tagesmutter bietet in der Regel eine Dienstleistung an, die staatlich gefördert und unterstützt wird.

Montag, 22. Juni 2009

Mutter mit 21 - exotisch oder genau richtig?

Mit Anfang 20 schwanger werden - in den 70er Jahren war das noch normal. Heute hat sich die Familienplanung nach hinten verschoben. Aber ist das auch gut so? Wann ist heute die richtige Zeit, schwanger zu werden? Wir sind gespannt auf Ihre Meinung.

"Jung aussehen" - für die Fruchtbarkeit ohne Bedeutung

Noch Anfang der 1970er Jahre brachten die 20- bis 24-jährigen Frauen die meisten Kinder zur Welt. Heute sind es die 30- bis 34-Jährigen. Und: Jede vierte schwangere Frau ist heute über 35 Jahre alt. Die Deutschen schieben ihre Familienplanung immer weiter nach hinten. Viele prominente und erfolgreiche Frauen bekommen ihr Kind mit 40, 42 oder noch später. Auf natürlichem Wege - oder durch Kinderwunsch-Medizin. Das alles suggeriert, dass die fruchtbare Phase einer Frau sich um Jahre verlängert habe. Klar, heute ist man mit 38 oder 42 noch nicht alt. Frauen, die auf sich acht geben, Sport machen, können den Alterungsprozess hinausschieben. Aber, drastisch ausgedrückt ist es doch so: Eine Eizelle ist gegen Anti-Aging-Mittel immun. Eigentlich seltsam, dass auf der anderen Seite jemand, der mit Anfang 20 schon seine Schwangerschaft plant, exotisch - oder sogar verantwortungslos - wirkt. 


Eine Baby Taufe als Fest der Familie

Die Baby Taufe ist ein wichtiges Ereignis nicht nur für das Kind, sondern auch für die Eltern und sollte gut vorbereitet werden.

Nach der Erstellung der Geburtsurkunde ist die Baby Taufe in den meisten Familien das nächste wichtige Ereignis. Schon beim Gedanken an eine Baby Taufe sollte man immer auch bedenken, dass eine Taufe auch ein Glaubensbekenntnis ist. Wer sich nicht sicher ist, dass er sein Kind im christlichen Glauben erziehen möchte, der sollte es seinem Nachwuchs lieber selbst überlassen, ob er sich später taufen lassen möchte oder nicht. 

Eine Taufe ist auch noch im Erwachsenenalter möglich. Dafür soll natürlich auch das zu taufende Kind eine entsprechend hübsche Taufkleidung bekommen. Die bekommt man entweder beim Babyausstatter oder in verschiedenen Shops im Internet, in denen auch Taufkleidung für ältere Kinder und Erwachsene bereit gehalten wird.

Wichtig für die Baby Taufe sind die Taufpaten. Dort sollte man Menschen aussuchen, denen man voll und ganz vertraut und die auch im weiteren Leben des Kindes eine entscheidende Rolle spielen werden. Traditionell kommt ihnen eine Berater- und Beschützerrolle im Leben des Täuflings zu.

Sonntag, 21. Juni 2009

Kinderbetreuungskosten

Die Last liegt auf mehreren Schultern

Wer sich für Beruf und Kind entscheidet, kann in Deutschland ein breites Spektrum von Kinderbetreuungsangeboten nutzen. Bei den Kosten für die Kinderbetreuung wird die Last auf mehrere Schultern verteilt. Zum einen auf die des Staates, aber auch auf die der Eltern.

Für die Eltern gibt es jedoch die Möglichkeit der steuerlichen Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten. Auch Arbeitgeberleistungen zur Unterbringung und Betreuung von nichtschulpflichtigen Kindern seiner Angestellten werden steuerlich berücksichtigt.

Wer nach der Geburt von Kindern wieder ins Berufsleben zurückkehren möchte, kann also auf Unterstützung zählen.

Babypflege


Gut versorgt von Kopf bis Fuß 


Nicht nur das Baden und Wickeln will gelernt sein. Hier erfahren Sie auch, wie Sie Nase und Ohren putzen oder das Genitale reinigen

Die Haut von Babys ist zart und dünn. Sie verträgt noch keine starken Seifen oder Kosmetika. Trotzdem sie beispielsweise am Po mit der oft nassen Windel zurechtkommen. Daher braucht sie besondere Pflege.

Das Bad:
Der Raum, in dem das Baby gebadet wird, sollte eine Temperatur von etwa 22 Grad haben und ohne Durchzug sein. Egal ob Sie einen Badeeimer oder eine Wanne nutzen – achten Sie darauf, dass sie kippsicher auf einer Unterlage stehen. Wenn Sie die richtige Höhe haben, schonen Sie gleichzeitig Ihren Rücken. Nützlich ist beispielsweise eine Kombination aus Wickeltisch und Babywanne mit Aufsatz, den man in die Badewanne stellen kann.

Es gibt keinen Zeitpunkt, zu dem sie das Baby am besten baden. Schaffen Sie sich einfach einen festen Platz in Ihrem persönlichen Zeitplan. Der Abend bietet sich an, da Kinder vom warmen Wasser müde werden und anschließend besser einschlafen. Lassen Sie nur wenig Wasser in die Wanne. Ein Badethermometer zeigt Ihnen die korrekte Temperatur von etwa 36 Grad. Das Kind ruht während des Bades mit Kopf und Nacken auf Ihrem Unterarm. Die linke Hand hält es fest in der Achselhöhle. Mit der rechten Hand waschen Sie das Kind. Wenn Sie das Kind einfach herumdrehen, können Sie auch den Rücken waschen. Achten Sie darauf, dass Gesicht und Ohren nicht unter Wasser rutschen. Babys sind zwar nicht wasserscheu, können aber ängstlich reagieren, wenn Sie Wasser schlucken oder etwas in die Augen bekommen.

Nach dem Bad:
Trocknen Sie das Baby so gründlich ab, dass die Haut am Nabel, an den Genitalien, unter den Armen sowie zwischen Zehen und Fingern tatsächlich trocken ist. Nutzen Sie die entspannte Atmosphäre nach dem Bad für ausgiebige Streicheleinheiten. Sie können das Eincremen der Haut gleich mit einer sanften Massage verbinden. Wie das geht, lernen Sie ausführlich in einem Kurs zur Babymassage. 

 

Die wichtigsten Griffe: Streichen Sie auf der Brust mit flach aufgelegten Händen von der Mitte nach außen, dann abwechselnd von der rechten Hüfte zur linken Schulter und umgekehrt. Einen Arm fassen, Richtung Handgelenk streichen und dann mit kreisenden Bewegungen massieren. Verfahren Sie mit den Beinen ebenso. Streichen Sie auch die Innenseiten der Hand mit dem Daumen aus. 

Nabel und Genitalien:
Nachdem der Nabelschnurrest abgefallen ist, muss die Wunde noch verheilen. Behandeln Sie die Ansatzstelle mit etwas Puder, so dass sie vollkommen trocknen kann. Windeln Sie so, dass der Nabel frei bleibt.


Reinigen Sie bei kleinen Mädchen die Schamlippen mit einem Wattebausch. Indem Sie immer nur von vorn Richtung Po und nie umgekehrt streichen, vermeiden Sie, dass Darmbakterien in die Scheide gelangen. Bei kleinen Jungen ist die noch sehr enge Vorhaut oft mit dem Glied verklebt. Aber meist löst sich eine solche Verklebung von allein. Versuchen Sie nicht, durch Hin- und Herschieben der Vorhaut eine Besserung zu erreichen. Sie könnten das empfindliche Gewebe verletzen. 

Nasen, Ohren, Nägel: 
Reinigen Sie die empfindlichen Öffnungen von Nase und Ohren nicht mit Wattestäbchen. Benutzen Sie einen feuchten Waschlappen. Stellen, die von außen nicht zugänglich sind, müssen Sie auch nicht erreichen.

Schneiden Sie die Nägel nach dem Baden mit einer Babyschere gerade ab. Die Schnittfläche sollte glatt sein, damit sich das Baby nicht kratzt. Schneiden müssen sie die Nägel erst, wenn sie die Kuppen von Fingern und Zehen überragen.



Mutterschaft - Schutz und Hilfe für Mutter und Kind

Mutter und Kind genießen den besonderen Schutz der Gesellschaft. Deshalb gelten für Schwangere und junge Mütter besondere Mutterschutzvorschriften am Arbeitsplatz. So bestehen ein eingeschränktes Beschäftigungsverbot vor und ein absolutes Beschäftigungsverbot nach der Geburt.

Mit der Mutterschaft verbunden sind zugleich besondere Leistungen wie die Freistellung der Schwangeren von der Arbeit für alle Vorsorgeuntersuchungen, die Befreiung von der Praxisgebühr oder auch das Mutterschaftsgeld.

Für Frauen in besonderen Lebenslagen wie Sozialhilfebezug, bevorstehende Mehrlingsgeburt, aber auch für schwangere Studentinnen gelten besondere Regelungen.

Kindergeld

Kindergeld

Das Kindergeld wird einkommensunabhängig gezahlt. Es ist nach der Zahl der Kinder gestaffelt und beträgt:
für das erste und zweite Kind monatlich 164 Euro
für das dritte Kind monatlich 170 Euro
für das vierte und jedes weitere Kind monatlich 195 Euro

Kindergeld gibt es grundsätzlich
für alle Kinder bis zum 18. Lebensjahr,
für Kinder in Ausbildung, bis zum 25. Lebensjahr,
für arbeitslose Kinder bis zum 21. Lebensjahr.

Für Kinder, die wegen fehlendem Ausbildungsplatz eine Berufsausbildung nicht beginnen oder fortsetzen können, gelten die oben genannten Regelungen für Kinder in Ausbildung. Das Kindergeld für ein Kind über 18 Jahre entfällt bei eigenem Kindeseinkommen ab 7.680 Euro im Jahr.

Das Kindergeld wird an die Person ausgezahlt, in deren Obhut sich das Kind befindet. Lebt das Kind mit beiden Eltern zusammen, können diese bestimmen, wer von ihnen das Kindergeld erhalten soll.

Die Auszahlung des Kindergeldes erfolgt in der Regel durch die Familienkassen bei den Agenturen für Arbeit.

Elterngeld

Elterngeld

Für Geburten ab 1. Januar 2007 tritt das Elterngeld an die Stelle des bisherigen Erziehungsgeldes. Für Kinder, die vor dem 1. Januar 2007 geboren wurden, kann wie bisher Erziehungsgeld bezogen werden.

Das Elterngeld ersetzt 67 Prozent des nach der Geburt des Kindes wegfallenden monatlichen Erwerbseinkommens bis maximal 1.800 Euro. Anspruchsberechtigte nicht erwerbstätige Elternteile erhalten mindestens 300 Euro. Für Geringverdiener, Mehrkindfamilien und Familien mit Mehrlingen wird das Elterngeld erhöht.

Maßgebend für die Höhe ist das Nettoeinkommen der letzten zwölf Kalendermonate vor der Geburt des Kindes. Bei der Bestimmung der zwölf Kalendermonate werden Monate mit Bezug von Mutterschaftsgeld oder Elterngeld sowie Monate, in denen aufgrund einer schwangerschaftsbedingten Erkrankung das Einkommen gesunken ist, grundsätzlich nicht mitgezählt. Statt dieser Monate werden zusätzlich weiter zurück liegende Monate zugrunde gelegt.

Das Mutterschaftsgeld einschließlich des Arbeitgeberzuschusses werden auf das Elterngeld voll angerechnet.

Elterngeld gibt es für Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer, Beamtinnen bzw. Beamte, Selbstständige und erwerbslose Elternteile, Studierende und Auszubildende. Neben den leiblichen Eltern können Adoptiv-Eltern, in Ausnahmefällen auch Verwandte bis dritten Grades (wie Urgroßeltern, Großeltern, Tanten und Onkel sowie Geschwister) Elterngeld erhalten.

Anspruch auf Elterngeld haben Eltern, die
ihre Kinder nach der Geburt selbst betreuen und erziehen,
nicht mehr als 30 Stunden in der Woche erwerbstätig sind,
mit ihren Kindern in einem Haushalt leben und
einen Wohnsitz oder ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland haben.

Erziehungsgeld

Erziehungsgeld

Für Geburten ab dem 1. Januar 2007 ist das Elterngeld an die Stelle des bisherigen Erziehungsgeldes getreten. Für Eltern, deren Kinder noch vor dem 1. Januar 2007 geboren wurden, gilt Folgendes: 

Mütter oder Väter, die ihr Kind selbst betreuen und erziehen und nicht mehr als 30 Wochenstunden arbeiten, erhalten Erziehungsgeld.

Eltern können wählen zwischen dem Regelbetrag von 300 Euro monatlich bis zum Ende des 2. Lebensjahres des Kindes und dem Budget-Angebot von 450 Euro monatlich bis zum Ende des 1. Lebensjahres des Kindes. Das Erziehungsgeld wird einkommensabhängig gemindert.

Samstag, 20. Juni 2009

Gewichtszunahme in der Schwangerschaft


Mit welcher Gewichtszunahme Sie während der Schwangerschaft rechnen müssen

Die Gewichtszunahme für die 9 Monate hängt von Körpergröße und Ausgangsgewicht ab und variiert zwischen 7 und 18 Kilogramm. Und: Der Ablauf der Gewichtszunahme während der Schwangerschaft ist höchst individuell. 


Gewichtszunahme in der Schwangerschaft - die Durchschnittswerte  


Im 1. Drittel der Schwangerschaft ist die Gewichtszunahme minimal.
Im 2. Drittel der Schwangerschaft liegt die Gewichtszunahme bei etwa 300 Gramm pro Woche.
Im letzten Drittel der Schwangerschaft liegt die Gewichtszunahme bei ca. 500 Gramm in einer Woche.

Wie das Baby durch Wiederholungen lernt


Wie Kinder durch ständige Wiederholungen mit ihrer Umwelt vertraut werden – und warum ihnen das so viel Spaß macht

Babys lieben Wiederholungen – und das ist kein Zufall. Denn sie helfen dem Baby beim Lernen, verschaffen ihm Erfolgserlebnisse und Sicherheit.

Kinder lernen am leichtesten, wenn sie etwas häufig wiederholen. So ist unser neuronales System geschaltet: Womit man ein paar Mal konfrontiert wird, brennt sich nun mal leichter in die grauen Zellen ein.

Das ist bei uns Erwachsenen nicht anders. Denken Sie nur an die Fahrschule: In der ersten Stunde haben unsere Knie beim Treten der Pedale gezittert. Es hat unsere ganze Konzentration erfordert, die Kupplung kommen zu lassen, und nicht nur einmal haben wir den Wagen mitten im Stadtverkehr mit Schweißperlen auf der Stirn abgewürgt. Heute können wir gleichzeitig – und ohne Anstrengung – die Kupplung kommen lassen, Gas geben, schalten, auf den Verkehr achten und mit dem Beifahrer sprechen. Die einzelnen Handlungen sind uns durch ständiges Wiederholen in Fleisch und Blut übergegangen. 

Das Grundprinzip des Lernens ist bei Klein und Groß dasselbe. Doch während das Gehirn eines Erwachsenen schon vielfältig geprägt ist, fängt ein Baby fast bei null an. Ihm begegnet jeden Tag ein ganzes Universum. Jeder Gegenstand, jedes Wort, jede Bewegung sind erst einmal neu und einzigartig. Diese zahllosen, verwirrenden Sinneseindrücke müssen zunächst sortiert werden. Motivieren muss man ein Baby dazu nicht: Sie sind geborene Lerner. Sie üben so lange, bis sie etwas können oder verstanden haben – ohne Angst vorm Scheitern und äußerst hartnäckig.

Schwangerschaft


Alles über die Zeit der Schwangerschaft: Entwicklung, Geburtstermin, Untersuchungen und Körperpflege

Die Schwangerschaft: Erfahren Sie alles über die neun aufregenden Monate bis zur Geburt. Von den ersten Anzeichen über Ernährung, Entwicklung, Vorsorgeuntersuchungen bis zur Übelkeit in der Schwangerschaft. So deuten Sie Symptome. Dazu finden Sie viele Tipps, was Ihrem Kind und Ihnen gut tut.

 

Was tun bei gesundheitlichen Problemen in der Schwangerschaft? Starke Gewichtszunahme, Ausfluss und Blutungen: Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten werden kompetent und umfassend erklärt.

Bereit für ein Baby

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Bei manchen ist das Gefühl von heute auf morgen da, bei anderen reift die Idee lange heran: Eine Familie gründen!

Manche Paare brauchen gar nicht lange zu üben: schon nach kurzer Zeit kündigt sich Nachwuchs an, in einigen Fällen ungeplant. Anderen Paaren hingegen bleibt der Kinderwunsch oft lange versagt, nicht selten zerplatzt der Traum von der Familie ganz. Fachleute schätzen, dass mittlerweile circa jedes siebte Paar in Deutschland ungewollt kinderlos ist. In etwa 30 Prozent der Fälle liegt die Ursache dafür beim Mann, in weiteren 30 Prozent bei der Frau, in 30 Prozent an beiden und in zehn Prozent der Fälle bleibt der Grund völlig ungeklärt.

 
Wie lässt sich Paaren, die gerne Kinder haben möchten, helfen? Vom einfachen Rat, ein für allemal mit dem Rauchen aufzuhören bis zu komplizierten High-Tech-Methoden finden Sie auf diesen Seiten alles, was die Chance auf ein Baby erhöht.