Wenn ein Kind das Licht der Welt erblickt, muss man sich das so vorstellen, dass in seinem kleinen Kopf viele kleine sog. Neuronen schwimmen, von denen nur ein paar miteinander verbunden sind. Diese Verbindungen stellen die Dinge dar, die das Kind, während seiner Zeit im Mutterleib schon gelernt hat. Also Atmen, Saugen, die Bewegung von Armen, Beinen, Fingern usw.
Während der darauffolgenden Entwicklungsphasen und der mit einbezogenen Kindererziehung lernt das Kind immer mehr dazu und die Verbindungen finden sich schließlich zu ein Netzwerk zusammen, dass sich nicht mehr so schnell verändern lässt.
Alles, was die kleinen in den nächsten Jahren lernen, fügt sich in das Netzwerk mit ein und verstrickt sich mit anderen bereits aufgefassten Eindrücken. Da Kinder Ihre Eltern stets als Vorbild sehen, schauen Sie sich die Dinge, die sich in Ihrem Kleinen Kopf zu einem Netz zusammen spinnen, von ihnen ab.
Alle Handlungen, Verhaltensweisen und Umgangsweisen mit anderen fassen die Kinder auf und lassen diese Eindrücke in ihre Persönlichkeit mit einfließen. Viele Eltern vergessen das und dabei ist das Schlimmste nicht, wenn man mal bei Rot über die Straße geht.
Handlungen, die für uns Erwachsene mittlerweile schon zum Alltag gehören, wie zum Beispiel Rauchen, Kaugummi-auf-den-Boden-werfen oder Bombardieren anderer Menschen mit Kraftausdrücken von A-Z, verarbeiten die Kleinen in Ihrem Kopf als “neu Gelerntes” zu ihren persönlichen Charakterzügen.
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